Schleifer ...

... nutzen sich mit der Zeit ab. Es schleifen sich sich Rillen ein, die mit der Zeit immer tiefer werden. Die Schleifer laufen dann nur noch in dieser Rinne und nutzen nicht mehr die ganze Oberfläche. Irgendwann sind sie dann “fertig”. Neue Schleifer gibt es aber längst nicht mehr für alle Loks.
Solche stark abgenutzten Schleifer kann man aber wieder aufarbeiten.

Schleifergrupe für V100, VT98, ...

vorher/nachher: 2 Schleifergruppen einer V100

Auf dem Bild links sind die Rillen sehr gut erkennbar. Diese Schleifer sind schon soweit eingelaufen gewesen, daß kein sauberer Kontakt mehr zustande kam. Für eine Reparatur schon fast zu spät.
Die beiden Schleiferblöcke stammen aus einer V100. Mit viel Vorsicht kann man die Plastik-Halterungen der Schleifer öffnen und die Schleifer ausbauen.
Aufgearbeitet werden sie mit Hartlot. Nach dem Löten mit feinem Schmirgelpapier wieder rund schmirgeln und anschließend polieren. Das Polieren verringert die Reibung auf der Schiene und verhindert, daß sich Schmutz festsetzen kann. Das führt zu besserem elektrischem Kontakt und wesentlich höherer Haltbarkeit als beim Original.
So lassen sich alle beschädigten Schleifer wieder funktionstüchtig machen.

vorhernachher

Hier nochmal zum Vergleich zwei Schleifer einer BR42 vor der Aufarbeitung und danach.

Bei allen von mir durchgeführten Reparaturen und / oder Umbauten ist das Aufarbeiten der Schleifer mit inbegriffen!

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