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 |  | | Bei den Perma-Motoren waren die Lager nicht mehr ok und die Magnete hatten nachgelassen. Deshalb habe ich konsequenteerweise die Motoren gegen Mabuchis mit Schwungmasse getauscht. Das Getriebe wurde ebenfalls umgebaut, um den Loks vernünftige Rangiereigenschaften zu gönnen. Das Übersetzungsverhältnis habe ich von ursprünglich 2:21 Modul 0,4 (Schnecke : Schneckenzahnrad) auf 1:18 Modul 0,5 geändert. Das Originalzahnrad einer der beiden Loks war so sehr beschädigt, daß es nicht mehr zu gebrauchen war. Anders, als beim normalen Zahnradgetriebe, muß man beim Schneckenzahnrad nicht unbedingt auf die Einteilung Kopfkreis-Teilkreis-Fußkreis achten. Auf den Teilkreis kann man hier verzichten. Wichtig ist, daß die Winkel von Schnecke und Zahnrad stimmen, das Zahnrad also entsprechend schräg verzahnt ist und Kopf- und Fußkreis, sowie die Flankenwinkel passen. Das hat mir zumindest ein Feinmechaniker so erklärt und ich habe bisher auch keine Probleme mit übermäßigem Verschleiß mit der Konstruktion. Dieser Getriebeumbau läuft übrigens auch in meinem VT75 und VT98 (hier ist die Schnecke aber von 4-gängig auf 2-gängig reduziert), sowie in der BR80, BR24 und BR64 ohne Beanstandungen. Selbst eine V100 habe ich so modifiziert, da sind allerdings die Zahnräder aus Messing. Für den Riemenantrieb der BR01/BR18 verwende ich diese Konstuktion, und auch beim Getriebeumbau der BR42. Auch hier sind die Zahnräder jeweils aus Messing gefertigt. |
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|  |  | | Die Schwungmasse habe ich mittlerweile ebenfalls optimiert, um jedes zusätzliche Gramm rausholen zu können. Die Lackierung und der Motorwechsel sind abgeschlossen, die Lok sieht wieder schön aus und läuft sehr ruhig. Durch den Getriebeumbau hat sie gute Rangiereigenschaften, zwei zusätzlich eingestochene Haftreifen bringen extra Zugkraft. Die schwarzen Fensterfolien störten den optischen Eindruck gewaltig, waren aber im Solobetrieb wegen der Beleuchtung nötig. Das gefiel mir nicht sonderlich gut und so habe ich Abhilfe geschaffen. Die Idee kam mir durch eine Bild: da waren zwei V36 zu einer Einheit gekoppelt: das sog. “doppelte Lottchen”. Also beide Loks miteinander fest verbinden, einen Motor umpolen und das Ganze elektrisch koppeln. Zwei Motoren, acht Schleifer und acht Haftreifen ergeben eine richtig gute und zugstarke Rangierlok. |
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